"Machen Sie
einmal Urlaub vom Auto und kommen Sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, Scooter
oder öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Wiener Ringstraße“,
so der Aufruf der Veranstalter zum Autofreien Tag am 22. September. "Geniessen
Sie die autofreie Ringstraße“.
Obwohl die Autofahrer schon seit Tagen über die angekündigten Sperren
anlässlich des Autofreien Tages in Wien informiert werden, befürchtet
der ÖAMTC umfangreiche Staus im Stadtgebiet.
Ring gesperrt
Bereits ab den Vormittagsstunden wird Wiens Paradestraße gesperrt.
Von etwa 10 bis 14 Uhr ist der Ring zwischen dem Julius-Raab-Platz und dem Parlament für
Autofahrer tabu. Auf der Umleitungsstrecke über die 2er-Linie erwartet
der ÖAMTC ausgedehnte Staus, speziell im Bereich Heumarkt – Johannesgasse
- Lothringer Straße – Schwarzenbergplatz.
Behinderungen müssen Autofahrer auch auf zahlreichen anderen Straßen
in Kauf nehmen.
So werden unter anderem zahlreiche Teilnehmer mit Inline-Skates vom 14. Bezirk zum Sigmund-Freud-Park bei der Votivkirche
unterwegs sein.
Zwischen 13 und 16 Uhr ist mit entsprechenden
Behinderungen auf folgender Route zu rechnen:
Schönbrunner Schloßbrücke
– Schönbrunner Schloßstraße – Margaretengürtel – Linke
Wienzeile – Gumpendorfer Gürtel – Mariahilfer Straße – Getreidemarkt
– Rechte Wienzeile – Karlsplatz – Lothringerstraße – Johannesgasse
– Am Heumarkt – Am Stadtpark – Vordere Zollamtsstraße – Uraniastraße
– Aspernbrücke – Untere Donaustraße – Obere Donaustraße
- Roßauer Brücke – Türkenstraße – Hörlgasse –
Rooseveltplatz – Sigmund-Freud-Park.
Ein weiterer Demonstrationszug wird den Verkehr vom Kaiserwasser nahe der Wagramer Straße im 22. Bezirk
zum Sigmund-Freud-Park beeinträchtigen. Der Abmarsch erfolgt
um etwa 13.30 Uhr.
Streckenverlauf:
Wagramer Straße – Reichsbrücke
– Lassallestraße – Praterstern – Praterstraße – Untere Donaustraße
– Obere Donaustraße – Roßauer Brücke – Türkenstraße
– Hörlgasse – Rooseveltplatz – Sigmund-Freud-Park.
Um die Autofahrer zu motivieren, möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel
umzusteigen, fordert der ÖAMTC
Gebührenfreiheit bei Park&Ride-Anlagen
Vergünstigungen bei den Wiener Linien, z. B. eine Tageskarte zum Preis
eines Einzelfahrscheines
gebührenpflichtige Kurzparkzonen im Nahbereich von U-Bahn- und S-Bahn-Stationen
nicht zu kontrollieren
Auch die Verkehrsbetriebe sollten ihre Kunden nicht im "Regen" stehen lassen
und permanent über Verspätungen und Behinderungen aufklären.
Autofreie Tage auf Wochenenden beschränken
Sperren von Hauptverkehrsadern in der Arbeitszeit sorgen für Frustration
und motivieren keinesfalls zum sinnvollen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel.
Autofreie Tage mit Straßensperren sollten auf arbeitsfreie Wochenenden
beschränkt bleiben.
Viel Spaß beim Öffis
fahren!
Herzlichst, DEIN ADMINISTRATOR
|