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STYLINGTIPPS FÜR IHN


Die drei goldenen Regeln


1. Finden Sie heraus, was Ihre Stilwelt ist!
In welchen Klamotten fühlen Sie sich am wohlsten, was passt am besten zu Ihrem Typ. Sind Sie eher der Typ Marlboro-Mann oder der elegante Typ aus der Armani-Werbung. Oder eher der sportliche Boris-Becker-Typ?


2. Bleiben Sie Ihrem Stil treu!
Dann sparen Sie viel Geld. Falls Sie sich rundum verändern möchten, schmeißen Sie nicht ihre komplette Garderobe weg. Oft reicht eine Detail-Veränderung, um dem alten Look neuen Pep zu geben.


3. Systematisch kaufen!
Gehen Sie ganz gezielt Shoppen und lassen Sie sich nicht durch Sonderangebote oder Spontankäufe hinreißen. Damit vermeiden Sie Fehleinkäufe.



Worauf "Mann" achten sollte


Gute Accessoires
Mit Gürtel, Sonnenbrille oder Schal zeigen Sie Stil und Geschmack. Aber bitte nicht zu protzig mit fettem Logo oder Markennamen. Das wird peinlich.


Vorsicht bei der Farbwahl
Im Business signalisieren Grautöne Professionalität. Schwarz steht in erster Linie für feierliche oder ernste Anlässe im privaten wie öffentlichen Bereich. Ausnahme: Ein schwarzer Rolli mit schwarzer Hose ist im Werbe- oder Modebereich sehr beliebt und steht für Kreativität und Understatement.


Weiße Socken
Ein Tabu zum dunkelgrauen oder schwarzen Anzug. Doch zu einem weißen Sommeranzug können sie wiederum richtig cool aussehen.


Anzug
Wer den Anzug im Job tragen muss, braucht was Klassisches in dunklen Blau- oder Grautönen oder in unauffälligen Mustern. Büromenschen sollten was Leichtes bis Mittelschweres tragen: Wer ständig unterwegs ist, sollte wegen der Luftdurchlässigkeit etwas locker und offen Gewebtes tragen. Sonst kann es schnell miefen.


Passend zum Anlass
Cowboystiefel und Jeans in der Bank sind genauso daneben wie Smoking und Lackschuhe zum Grillfest am Strand. Das Outfit muss zum Anlass passen.


Passend zum Typ
Das Styling muss zu dem passen, wie Sie als Typ am besten zur Geltung kommen.


Passend zum Body
Ein enges Muskelshirt sieht umwerfend am durchtrainierten Oberkörper aus, weniger sexy bei Plautze und Hühnerbrust. Es gilt immer die Regel: Immer nur das anziehen, was körperliche Mängel kaschiert und die Vorzüge betont!


Korrekte Größe
Niemals zu große oder zu kleine Outfits kaufen. Denken Sie ans Detail und achten Sie auf Ärmel- und Hosenlänge, Kragen- und Bundweite. Kleine und schlanke Männer sehen in engen Outfits drahtig und locker aus (bestes Beispiel: Italiener). Oversized-Anzüge lassen kleine Männer abgebrochen aussehen.



Basics


T-Shirts
Kult: Der Klassiker hat Kurzarm und Rundausschnitt und war ursprünglich nur zum Druntertragen gedacht. T-Shirts taugen weniger als Partner für den Anzug (außer man verehrt immer noch Don Johnson in "Miami Vice"). Falls doch, dann bitte in edler Version oder zu modischen Designernteilen. Zeitlose Grundfarben: Dunkelblau, Schwarz oder Weiß.


Polos
Der Freizeit-Favorit sieht mit Kragen auch unter Pullovern oder Sakkos gut aus. Und sorgt dafür, dass Sie fast so korrekt wie mit einem richtigen Hemd rüberkommen. Feine Querstreifen sind typisch für Polohemden. Ähnlich ist das Rugbyhemd. Es hat nur längere Ärmel, ist insgesamt länger geschnitten. Der Stoff ist dicker und der Kragen weiß abgesetzt. Traditionell ist das Shirt sehr breit gestreift. Im Sommer passt es zu Jeans, Chinos und Shorts, im Herbst/Winter zu Cordhosen.


Hemden
Der Unterschied zwischen Freizeithemden und Businesshemden: Sie sind meistens zu weit geschnitten, um sie unterm Sakko zu tragen. Die sommerliche Kurzarmversion ohne Jackett ist okay für beides, sie wird aber am besten über dem Hosenbund getragen. Nur bitte keine Krawatte zu Kurzarmhemden, das sieht einfach spießig aus! Wer sich nicht jedes Jahr neu einkleiden will, trägt Hellblau, Rosa, Weiß, Karos und Streifen, im Sommer aus luftigen Webarten im Winter Flanell oder schwerer Twill.


Pullover
Strickjacke mit Reißverschluss, Pullunder, mit Rund- oder V-Ausschnitt, Roll- oder Polokragen, aus Wolle, Kaschmir oder Baumwolle. Seit den Neunzigern feiert der Pullover sein Revival. Baumwollpullover sind auch Sommerklassiker fürs Büro, nur leider oft ein bisschen schwer fürs warme Wetter. Ideal zum Drüberziehen an einem kühlen Sommerabend. Superleicht, weich und flauschig - der Kaschmirpulli ist der Rolls Royce unter den Strickwaren.


Jeanshemd
Das klassische Jeanshemd ist eigentlich nichts fürs Büro, außer es geht leger zu. Dann sollte es aber einen Business-Schnitt haben. Ein schickes Jeanshemd kann super zum Sakko aus Tweed oder Cord aussehen oder zum hellen Baumwoll- oder Leinenanzug. Geht es im Büro konservativer zu, besser weglassen. Und bitte nicht Jeanshemd mit Krawatte kombinieren.


Hosen
Jeans sind ein Muss und mit der richtigen Kombi auch bürotauglich. Aber bitte immer regelmäßig waschen. Gerade hellere Denimsorten sehen schnell schmuddelig aus. Und die goldene Regel befolgen: Jeans nie mit Bügelfalte! Dennoch braucht man mindestens eine Chino (Hose aus kräftigem Baumwollgabardine). Amis tragen ihre Chinos eher weit mit Bundfalten, Italiener lieben's enger mit flachem Bund. Shorts sind im Sommer praktisch, nur nicht im Büro. Ausnahmen bilden die Mode- oder Medienbranche. Aber auch da sollte man vorsichtig sein, schnell kann Ihre Kompetenz in Zweifel gezogen werden. In jedem Fall gilt für die kurze Hose: nicht zu kurz und nicht zu lang. Und wenn Bermudas zu weit um die Waden herum schlabbern, verkürzen sie oft die Figur, vor allem bei kurzen Beinen. Oberschenkelmitte ist die Untergrenze. Die Caprihose muss bei Männern knapp übers Knie reichen, aber bitte nur bei wohlgeformten Beinen!