"Sven, wo ist
deine Wäschekammer? Happy Hanni makes us funny!"
(Plakat eines weiblichen Hannawald-Fans beim Weltcup in Willingen)
"Vor meiner Rente werden wir hier
in München irgendwann gewinnen."
(Leverkusens Manager Reiner Calmund nach der achten Niederlage in Folge für
Bayer beim FC Bayern)
"In erster Linie das Herunterfahren."
(Georg Hackl nach dem ersten Lauf der olympischen Rodel-Entscheidung auf
die Frage, was noch zu verbessern sei)
"Wenn sie Respekt vor mir hätten,
würden sie mich gewinnen lassen."
(Bob-Pilot Prinz Albert von Monaco über den Umgang mit der Konkurrenz)
"Vielleicht gehe ich zu den Langläufern,
da bin ich sicher länger im Bild."
(Skirennläufer Markus Eberle nach seinem 17-Sekunden-Auftritt im olympischen
Slalom von Salt Lake City)
"Den Oscar der Beliebtheit wird Jens
Lehmann nicht mehr gewinnen."
(DFB-Teamchef Rudi Völler über das Image des Dortmunder Torwarts
nach dessen Fehltritt gegen den Freiburger Soumaila Coulibaly)
"Nach 17.00 Uhr brauchst du ein kugelsicheres
Auto."
(Formel 1-Pilot Ralf Schumacher über die Situation vor dem Großen
Preis von Brasilien in Sao Paulo)
"Oliver Kahn konnte ich gerade noch
davon abhalten, sich zu ertränken. Der Rest hat sich auf der Toilette
eingesperrt."
(Fußball-Profi Mehmet Scholl zur angeblich schlechten Stimmung beim
FC Bayern München)
"Leverkusen braucht aus den letzten
drei Spielen nur noch vier Punkte zum Titel. Die kriegen sie sogar, wenn
ihr Manager mitspielt."
(Borussia Dortmunds Präsident Gerd Niebaum auf die Frage, ob der BVB
noch Meister werden kann)
"Ich will nicht wie
Giovanni Trapattoni oder Lothar Matthäus als Parodie in der Stefan-Raab-Show
landen."
(Kameruns Nationaltrainer Winfried Schäfer, der nicht französisch
lernen will, um nicht zum Gespött seiner Spieler zu werden)
"Der Schiedsrichter hätte bedenken
sollen, dass ein Fußball-Gott Abschied nimmt."
(BVB-Präsident Niebaum zur Roten Karte für Jürgen Kohler beim
UEFA-Cup-Finale gegen Feyenoord Rotterdam)
"Der Giro d'Italia wird wie geplant
in Mailand ankommen, und sei es auch nur noch mit einem einzigen Rennfahrer."
(Giro-Direktor Carmine Castellano zu den Vorschlag, die 85. Italien-Rundfahrt
wegen der Doping-Skandale abzubrechen)
"Man darf den Gegner nicht köpfen
lassen. Und wenn er zum Köpfen kommt, muss man dafür sorgen, dass
er deine Schuppen im Gesicht hat."
(Irlands Trainer Mick McCarthy vor dem WM-Duell gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft)
"Das war ein typisches deutsches Spiel.
Die können noch so schlecht spielen, sie gewinnen immer."
(US-Nationalspieler Tony Sanneh auf die Frage, ob der deutsche Sieg im WM-Viertelfinale
verdient sei)
"Wenn man alle außer Kahn in
einen Sack steckt und drauf haut, findet man immer die Richtigen."
(Franz Beckenbauer nach dem 1:0 im WM-Viertelfinale gegen die USA)
"Der Mannschaft ist alles zuzutrauen.
Der Rudi kann aufstellen, wen er will, die sind alle gleich stark."
(Beckenbauer vier Tage später nach dem deutschen 1:0 im WM-Halbfinale
gegen Südkorea)
"Jeder kommt ins Finale auf seine
Art. Deutschland, indem es die einzige Chance nutzt, Brasilien, indem es
mindestens zehn vergibt."
(Die italienische Zeitung „La Stampa“ vor dem WM-Finale)
"Mach dir keinen Kopf, Mutti. Ich
bin auch noch nicht weiter gesprungen."
(Heike Drechslers 12-jähriger Sohn Tony, nachdem die viermalige Weitsprung-Europameisterin
mit 6,64 m nur EM-Fünfte geworden war)
"Ich hoffe, dass die Hammerwurflöcher
im Rasen nicht so tief sind, dass man Thomas Häßler nicht mehr
sieht, wenn er aufläuft."
(1860-Trainer Peter Pacult vor dem Spiel gegen Hansa Rostock über den
Rasen im Münchner Olympiastadion nach der Leichtathletik-EM)
Das Lied wird in der Familie nicht
mehr gekauft, gesungen und gesummt. Das ist aus und vorbei."
(Rudi Völler auf die Frage, ob er den Song "Es gibt nur ein' Rudi Völler"
noch hören kann)
Der Ball weiß nicht, dass ich
45 bin."
(Martina Navratilova bei den US Open auf die Frage nach ihrem Alter.)
"Lieber die Rote Laterne als gar kein
Licht."
(Fan-Transparent im Niedersachsenstadion von Hannover)
"Real Madrid ist großer Favorit
auf den Champions-League-Titel – bis sie gegen uns spielen."
(Bayern Münchens Giovane Elber vor dem Start der Champions League)
Wenn du die nicht besitzt, bist du
nur ein Nasenbohrer oder Haubentaucher."
(1860-Präsident Karl-Heinz Wildmoser über den Mangel an Sieger-Mentalität
bei den "Löwen")
"Fußball ist auf der Bank ein
Leidensgeschäft. Ich bin leidender Angestellter hier in Nürnberg."
("Club"-Trainer Klaus Augenthaler)
"Der 1. FC Kaiserslautern ist nicht
marode, er ist nur in einer finanziellen Schieflage und sportlich angeschlagen."
(Rene C. Jäggi, Notvorstand des pfälzischen Traditionsvereins)
"Ich weiß nur, dass der Trainer
ein Däne ist und der Torwart eine Mütze auf hat."
(Nationalspieler Torsten Frings auf die Frage, was er vom EM-Qualifikationsgegner
Färöer-Inseln weiß)
"Um Michael zu stoppen, hätte
man ihm schon Handschellen anlegen müssen."
(Michael Schumachers Manager Willi Weber zu den Formel-1-Reformen)
"Wenn man es so sieht, kann man auch
das Vormittagstraining und das Kaffeetrinken der Bayern senden."
(Manager Rolf Rüssmann vom VfB Stuttgart zum Argument der ARD, wegen
der hohen TV-Quoten kurzfristig das Pokalspiel der Bayern gegen Hannover
zu übertragen)
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