SKI WM 2005 in Bormio - Die besten Sprüche

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SPORTUEBERSICHT





 
 
  
"Man könnte sagen, dass bei uns daheim beim Skischulrennen mehr Stimmung ist."
Hermann Maier über die WM-Atmosphäre in Bormio.
 

"Wenn ich so tolle Skifahrer sehen könnte wie uns, würde ich sogar noch viel mehr zahlen."
Derselbe zu den hohen Eintrittspreisen.
 

"Ich habe gemerkt, dass mir langsam die Kraft ausgeht. Dann dachte ich mir, das ist genug Show. Jetzt setze ich mich in den Schnee."
Bode Miller zu seiner Monoski-Einlage in der Kombinationsabfahrt.
 

"Dieser Sturz war die Kinderausgabe von dem in Nagano."
 Hermann Maier nach seinem Sturz im Abschlusstraining für die WM-Abfahrt. Eine Rissquetschwunde am linken Schienbein knapp über dem Schuhrand musste mit vier Stichen genäht werden.
 

"Do wird's glott do eina - wia di Glotz'n vom Kojak!"
ORF-Kokommentator Armin Assinger bei der Fahrt von Bode Miller in der Abfahrt.
 

"Das ist, wie wenn du in der Formel 1 einen Patschen hast und trotzdem Dritter wirst."
Michael Walchhofer zu seiner mit kaputtem Ski erkämpften Bronzemedaille in der Abfahrt.
 

"Beim San-Pietro-Sprung war ich schon blitzblau, danach ist der Ski mit mir gefahren."
Werner Franz auf die Frage, wie sich die interne ÖSV-Qualifikation für die Abfahrt auf seine Leistung im Rennen (28.) ausgewirkt hat.
 

"Das zusätzliche Work-out hat sich heute richtig ausgezahlt. Mein rechter Oberschenkel war besonders kräftig und stark."
Bode Miller auf die Frage, ob seine kraftraubende Ein-Ski-Show im Training schuld daran war, dass er im unteren Teil der WM-Abfahrt "blau" ging.
 

"Es war ja nicht so, dass man mir ein Bein abgenommen hätte oder so."
Kombinations-Weltmeisterin Janica Kostelic auf die Frage, ob sie nach der Entfernung ihrer Schilddrüse jemals ans Aufgeben gedacht hatte.
 

"Nach der völlig verpatzten Abfahrt habe ich den Slalom nur noch als Training angesehen."
Marlies Schild über ihr Erfolgsrezept, wie sie nach Platz 19 in der Abfahrt noch zu Kombi-Bronze fuhr.
 

"Euer Raich hat ja eine Ausstrahlung wie Knäckebrot."
Eine bayrische Journalistin laut "Kurier" über den Kombinationsweltmeister.
 

"Zentralismus hat schon im Kommunismus nicht funktioniert."
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel zum angestrebten zentralen Marketing der FIS.
 

"Das passt zur WM, das ist das totale Chaos."
Kombinationsweltmeister Raich nach der Absage des WM-Riesentorlaufs.
 

"Ich würde diese WM als Gianfranco-Kasperl-Theater bezeichnen."
Rainer Schönfelder zur RTL-Absage.
 

"Ich dachte zuerst, dass heute der 1. April ist."
Christoph Gruber zur RTL-Absage.
 

"Streiks sind ein Menschenrecht und dieser Streik hat mit der WM nichts zu tun."
FIS-Boss Gianfranco Kasper.
 

"Ich glaube, Sie haben mitbekommen, dass ich nicht 'Guten Morgen' gesagt habe. Wir hatten eine sehr unangenehme Nacht."
Derselbe zum Auftakt der Pressekonferenz.
 

"Solche Dinge passieren nur in Italien, sagen jetzt die Leute."
WM-Generalsekretär Maurizio Gandolfi.
 

"Das ist eine Ungeheuerlichkeit. So etwas habe ich noch nie erlebt, das Ganze passt ins Bild dieser WM."
ORF-Sportchef Elmar Oberhauser.
 

"Weltblamage!"
Die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" zum RAI-Streik.
 

"Wenn wir im Fußball WM-Fünfter werden, sagen alle: 'Wow!' Und bei uns? Man darf nicht vergessen, dass die anderen auch nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen sind."
Nicole Hosp zu den Leistungen der ÖSV-Damen.
 

"Für mich war es ein wunderbares Gefühl. Aber es ist nicht mehr so wie früher, dass ich mir alles vom Leib reiße. Man ändert sich, man wird älter."
Hermann Maier, der sich nach seinem Triumph im WM-Riesentorlauf in den Schnee kniete und den Kopf senkte.
 

"Früher habe ich mich über Niederlagen sehr viel geärgert. Jetzt nicht mehr. Sie sind sportlich nicht sehr schön, aber menschlich ein Gewinn. Für mich sind Niederlagen mittlerweile genauso interessant wie Siege."
Derselbe.
 

"WM-Gold im Riesentorlauf, das hatte ich nicht einmal in meiner besten Zeit geschafft. Das ist ein Sieg, auf den ich irgendwann einmal sehr stolz sein werde. Ein Fünfsternsieg".
Derselbe.
 

"Immer wenn der Punkt kommt, an dem 99 Prozent der Leute sagen, jetzt ist es vorbei mit ihm, steigt er wie Phönix aus der Asche und schlägt zu."
ÖSV-Cheftrainer Toni Giger über Maier.
 

"Christian Neureuther? Den kenne ich nicht so - aber er soll beim Fußball bleiben."
Riesentorlauf-Weltmeister Maier auf die Frage, ob ihn die Kritik des ehemaligen deutschen Slalom-Asses Neureuther in der Münchner "Abendzeitung" geärgert hat.
 

"Der Herminator ist zurück! Größer denn je. In einer meiner früheren Kolumnen habe ich ja die Götterdämmerung heraufbeschworen und angedeutet, dass die Zeit Maiers vielleicht vorbei ist. Da muss ich wirklich Abbitte leisten. Die Zeit des Herminators ist nicht vorbei, die kommt erst noch! Denn mit seinem Gold-Lauf im Riesenslalom bei der WM in Bormio ist er unsterblich geworden. Ich muss wirklich den Hut vor ihm ziehen."

Christian Neureuthers "Entschuldigung" in der Münchner "Abendzeitung".
 

"Der Unzerstörbare. Gestern noch ein Mann der Vergangenheit, plötzlich aber doch der strahlende Sieger der Gegenwart, der möglicherweise eine weitere goldige Zukunft vor sich hat."
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
 

"Mir geht es sehr schlecht. Ich bin krank und will nur noch ins Bett, weil ich keine Kraft mehr habe."
Janica Kostelic nach dem Slalomsieg. Zuvor hatte sie schon Gold in Abfahrt und Kombination geholt.
 

"Wir sind immerhin gleichauf mit der Schweiz, aber leider auch mit Mexiko und Senegal."
DSV-Cheftrainer Werner Margreiter zur medaillenlosen Bilanz Deutschlands vor dem
abschließenden Nationenbewerb.