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 Warum Sachen so sind wie sie eben sind. Hast Du gewusst, dass...?
 
 
 
Wieso ist es auf Uhren so oft zehn nach zehn?
Hierbei handelt es sich um eine werbepsychologische Maßnahme. Durch die Zeigerstellung zehn nach zehnentsteht der Smiley-Effekt. Der Betrachter wird positiv von der Uhr angesprochen und quasi angeschaut – und (hoffentlich) zum Kauf angeregt.
 



Was ist der Unterschied zwischen Tanga und String?
Die Verwirrung kommt dadurch, dass im Alltag String und Tanga gleichgesetzt werden. Das ist falsch. Der Tangabedeckt den Po zu 100 Prozent. Er ähnelt einem normalen Slip. Um die Hüfte hat er aber nur ein dünn geschnittenes Bündchen. Beim String ist der Po frei. Es gibt auch die Kombination Stringtanga. Bei diesem ist der Po frei und der Bund um die Hüften dünn geschnitten.



Warum fliegen Zugvögel in Formation?
Viele Zugvögel formen bei Flügen ein V. Diese Formation bietet Vorteile: Die Vögel können dank der Energieeinsparung bis zu 70 Prozent mehr Strecke zurücklegen als Alleinflieger. Denn beim Flügelschlag des Leitvogels entsteht ein Luftwirbel. Im vorderen Teil des Wirbels fließt die Luft nach unten, im hinteren nach oben. Die folgenden Vögel nutzen den Aufwind und verstärken so die Bugwelle. Ist der Leitvogel erschöpft, lässt er sich zurückfallen und ein anderer fliegt voraus – so wie bei Radrennfahrern, die sich im Team auch mit der Führung abwechseln. Da bei Vögeln die Augen seitlich sitzen, haben sie bei dieser Flugformation außerdem mehr Übersichtund sichern sich so auch vor Feinden.




Was genau ist Schluckauf?
Beim Schluckauf verhält sich der Körper 35 Millisekunden so, als würde er einatmen: Zwerchfell und die Atemhilfsmuskulatur ziehen sich zusammen, die Rippen weiten sich. Die eingesogene Atemluft prallt mit einem lauten Hicks auf die geschlossene Stimmritze. Diesen primitiven Reflex haben wir aus der pränatalen Zeit. Vor der Geburt trainieren wir die Atemmuskulatur und hicksen, damit wir kein Fruchtwasser einatmen. Kleinkinder tun dies 3000 Mal häufiger als Erwachsene. Um den Schluckauf zu stoppen, gibt es seit Jahrhunderten Mittel: Auf dem Kopf stehend ein Glas Wasser trinken, Zucker essen, Luft anhalten, sich selbst auf die Augäpfel drücken oder sich von einer anderen Person erschrecken lassen. Mit diesen Mitteln reizen wir einen Teil unseresvegetativen Nervensystems und damit sollte der Schluckauf dann endlich aufhören. Theoretisch zumindest.




Was würde passieren, wenn man einemHypnotisierten sagt, er sei tot?
Bei einer geistig und körperlich gesunden Person kann man davon ausgehen, dass nichts passiert. Ein rundum gesunder Mensch hat eine innere Schranke, die ihn hindert, Dinge zu tun oder anzunehmen, die er nicht will. Bei kranken Menschen sieht das jedoch anders aus. Ist jemand depressiv oder suizidgefährdet, kann der Satz „Und nun bist du tot“ zu einer Verstärkung der Depression, einem Trauma, sogar zum Herzstillstand führen. In England wollte ein Hypnotiseur den Herzschlag einer Person verlangsamen. Die Person kam ums Leben. Was der Hypnotiseur nicht wusste: Der Patient trug einen Herzschrittmacher.

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